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Wärmebild- Messung Gebäudethermografie

Ungedämmte Rohrleitungen unter der Putzoberfläche heizen ungewollt das Treppenhaus
Sehen was dahintersteckt!

Alle Gegenstände strahlen Energie in Form von Wärme ab. Thermografie als berührungslose Temperaturmessung von Oberflächentemperaturen hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer unverzichtbaren Analysemethode entwickelt, um energetische Schwachstellen an Gebäuden aufzudecken.

Mit einer Wärmebildkamera lässt sich die Wärmeabstrahlung von Gebäuden mit großer Genauigkeit aufnehmen.
Die Gebäudethermografie macht damit für das Auge sichtbar, was sonst im Verborgenen bleibt.

Die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen sind im Thermogramm durch verschiedene Farben analog der neben der Abbildung stehenden Farbskala dargestellt.

Mithilfe der Thermografie können Wärmeverluste, Feuchtigkeit und auch Luftundichtigkeiten von Gebäuden als farbiges Wärmebild dargestellt werden. Die Infrarottechnik wird bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen, aber auch in der Qualitätssicherung und der Abnahme von Neubauten eingesetzt.

Fassade mit deutlich sichtbaren Wärme-Brücken, Heizkörpernischen unter den Fenstern

Fehlstellen in einer Wärmedämmung (Dachschräge von innen)
 
Aufnahme einer Fensterecke mit Schimmelpilzbefall im Badezimmer. Bereiche in denen Kondensatbildung stattfindet, sind grün eingefärbt.
Speziell beim Aufspüren von Wärmebrücken und der damit verbundenen Gefahr von Taupunktunterschreitungen leistet die Kamera schnelle und sichere Hilfe. Mögliche Schäden werden frühzeitig und vor Ort erkannt und können abgestellt werden.

Bei der Gebäudethermografie sind Messungen nur sinnvoll, wenn eine Temperaturdifferenz von mindestens 10° C zwischen Innen und Außen besteht, d. h. in der Regel werden die Untersuchungen nur zwischen Oktober und April durchgeführt.

Ganzjährig sind das Aufspüren von Wasserschäden und die Konstruktion von überputztem Fachwerk möglich.

Die Aufgabe bei der letztendlichen Analyse der thermografischen Bilder liegt darin, die regulären und baulich bedingten Farbverläufe von den tatsächlichen Fehlstellen in der Wärmedämmung zu unterscheiden.

Die Kriterien für eine Fehlstelle:
Wahlloses erscheinen mitten in der Fläche
Keine scharfkantigen, rechtwinkeligen Abschlüsse zu objektiv erkennbaren Einbauten

Keine erkennbare Korrelation zur der Warmluftverteilung und oben beschriebenen Gebäudegeometrieauswirkungen

Die von uns eingesetzte Kamera hat einen thermische Auflösung von 0,1 K (entspricht 0,1°C) und einen Messbereich von – 30 - + 60°C. Die Geräte werden regelmäßig vom Hersteller kalibriert und haben eine absolute Messgenauigkeit von 3K.

 
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